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Agilität im Lösen von Konflikten – Die Wirtschafts-mediation hilft

Das IT Projekt mit dem externen Partner ist erfolgreich gestartet. Es sind alle Parameter auf eine gemeinsame erfolgreiche Umsetzung des Projekts gestellt. Ursplötzlich stockt das Projekt. Unerwartete Schwierigkeiten blockieren die geplante Lösung. Die Spannungen im Projektteam nehmen zu. Beide Seiten stellen erstmal sicher: Sie trifft keine Schuld!

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die geplante agile Vorgehensweise hilft nicht. Die Frustration bei allen Projektpartnern ist gross. Die erste Reaktion ist häufig die Androhung von finanziellen Konsequenzen um die eigene Position durchzusetzen. Damit verhärtet sich das Zusammenleben im Projektalltag immer mehr. Die Frustration steigt und die Androhung von juristischen Schritten ist der emotionale nächste Schritt. Damit rückt der abgeschlossene Vertrag in den Mittelpunkt und damit die Beweisbarkeit der Schuldfrage.

Gerade bei IT Projekten ist dieser Nachweis und die eindeutige Schuldzuweisungen extrem schwierig und gelingt in den seltensten Fällen. Falls der juristische Weg oder auch nur die Androhung von finanziellen Sanktionen gegangen wird, stockt das Projekt! Die versprochene Lieferung kann den Termin nicht halten und das gesamte Vorhaben kommt ins Wanken.

Vielen Entscheidungsträgern ist die Möglichkeit und Wirksamkeit eines Mediationsprozess viel zu wenig bekannt. Dabei kann gerade die Wirtschaftsmediation helfen, die Agiltät eines Projektes zu unterstützen und die erforderliche Vertrauensbasis zu schaffen.

Die Wirtschaftsmediation ist dabei nicht ein Nachgeben, sondern die knallharte Kalkulation, welche Chancen habe ich in der Auseinanderstzung, um am besten an mein Ziel zu kommen. Bei Partner, die auch in Zukunft miteinander arbeiten wollen, ist die Wiederherstellung einer gemeinsamen Vertrauensbasis das A und O!.

Bei einer Auseinandersetzung, die keine weitere Perspektive aufzeigen sollen, bietet die Wirtschaftsmediation eine Möglichkeit. die gemeinsame Lösung selber zu steuern, sie zeitlich wie auch finanziell gestalten zu können. Häufig werden dann dort auch die verschiedenen Optionen, sprich die alternativen Lösungsansätze zu einer Einigung in der Mediation, gemeinsam erarbeitet.

Häufig bewirkt dies bei beiden Parteien eine viel realistischere Einschätzung der Möglichkeiten in einer juristischen Auseinandersetzung, aber auch die Option doch noch das gemeinsame Ziel mit der aktiven Mithilfe beider Parteien zu erreichen.

Die Basis eines agilen Vorgehens ist Vertrauen. Die Wirtschaftsmediation ist ein taugliches Mittel um Meinungsverschiedenheiten, schnell, effizient und kostengünstig zu lösen. Im Gegensatz zum Gerichtsverfahren haben dabei beide Parteien die Kontrolle und behalten den direkten Einfluss auf den Verlauf des Verfahrens, ganz im Gegensatz zu einer juristischen Auseinandersetzung!

Wirtschaftsmediation ist in jedem Fall ein Versuch wert, den man sich einfach mal trauen sollte!

Wirtschafts mediation, ist es ein Versuch wert?

Die Zusammenarbeit mit einer externen Firma ist heute aus unserem Wirtschaftsalltag nicht mehr wegzudenken. Die Spezialisierung wie auch die kostengünstige Zulieferung sind einige Gründe für dieses Vorgehen. Nach der anfänglichen Euphorie kann sich jedoch auch schnell eine gewisse Ernüchterung einstellen. Die erwarteten Kostenvorteile stellen sich nicht ein; der notwendige Koordinationsaufwand ist unterschätzt worden. Dazu sind häufig die Rahmenbedingungen in der Anfangsphase eher offen gestaltet. Die anfangs festgehaltenen Rahmenbedingungen lassen einiges an Interpretationsspielraum zu, zumindest stellen sich unterschiedliche Erwartungen der Vertragspartner ein!

Was können Sie machen um rechtzeitig den Erfolg des Projekts/Zusammenarbeit wieder auf Kurs zu bringen? Warten bis der Krug zerbrochen ist oder vorher das Gespräch suchen! Hier kann eine Wirtschaftsmediation mit einem unabhängigen Dritten einen wertvollen Beitrag leisten um die Kommunikationskanäle am Leben zu erhalten oder wieder zu öffnen.

Bereits bei im Vorfeld sollte das Thema Mediation einfliessen! Bei Vertragsabschluss hilft es auch schweirige Projektsituation vorzusehen. Für diesen Fall ist es sehr hilfreich, eine Mediationsklausel im Vertragswerk einzufügen bevor eine der beiden Seiten den juristischen Weg einschlagen kann. Das bietet die Chance mit Hilfe eines neutralen Mediators mögliche Lösungsoptionen auszumachen und ein gemeinsamer Weg festzulegen.

Eine juristiache Auseinandersetzung ist damit immer noch möglich und die Diskussionen und Optionen einer Mediation können in einem spätren Prozess nicht als Beweise herangezogen werden. Desgleichen ist ein Mediator zum Stillschweigen verpflichtet und kann nach der schweizerischen ZPO nicht als Zeuge aufgerufen werden

Die Chance eine befriedigende und zeitnahe Lösung zu finden ist bei einer Mediation in Ihren Händen, im juristischen Umfeld wird dies ausserhalb ihres Kontrollbereichs gesteuert. Nutzen Sie diese Mögluchkeit!

Mitarbeiter entwickeln oder auswechseln

Die Qualifikation des Mitarbeiters wie die Leistung des gesamten Teams sind am Schluss des Tages der Wert einer Firma. Dies ist gültig sowohl für den Dienstleistungsbereich aber auch für die Herstellung von Produkten!

Vor allem in Rahmen von Umstrukturierung stellt sich häufig die Frage ob ich mit dem bestehende Skill Set der Mitarbeiter zufrieden bin und welche Defizite für das Individuum oder auch für das gesamte Team dringend gelöst werden müssen! Dabei ist häufig der schnelle Weg das Suchen von neuen Mitarbeitern mit den vermeintlich richtigen Profilen!

Dabei lohnt es sich durchaus die Lösung auch bei der Weiterentwicklung von Mitarbeitern zu suchen oder auch die eventuell bestehenden Schwierigkeiten innerhalb der Teams aktiv anzugehen und im Rahmen eines strukturierten Mediationsprozess formell und informell anzugehen. Dieses Lösen von Konflikten kann massiv zusätzliche Kräfte innerhalb einer Firma freisetzen und gleichzeitig das langjährig aufgebaute Know How in einer Firma erhalten und weiterentwickeln.

Dies bedeutet nicht auch an zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter zu denken. Aber zuerst steht die Weiterentwicklung der bestehenden Mitarbeiter im Vordergrund. Dies gilt besonders, wenn wir die Kosten eines Stellenwechsels ebenfalls im Visier haben. Gemäss zahlreichen Literaturstellen und Untersuchungen müssen wir bei einem Stellenwechsel in der Regel von Kosten in der Höhe eines Jahresgehalts ausgehen. Je höher die Qualifikation ist und je schwieriger die Einarbeitung ist, desto grösser sind die entstehenden Kosten.

Kosten die entstehen sind die folgenden:
Geringere Motivation nach Kündigung
Abfindung
Suchkosten
Vertretungskosten
Einarbeitungskosten

Systematische Weiterentwicklung der Mitarbeiter, strukturiertes Konfliktmanagement resp Mediationsmöglichkeiten sind aus dieser Sicht ein probabtes Mittel die bestehenden Ressourcen in der Firma optimal aufzustellen und zur vollen Geltung zu bringen. Wäre das auch für Ihre Firma ein Ansatz?

Konflikte sind immer auch eine Chance

Wer kennt es nicht! Die Anfangsphase eines Projektes steht voller Optimismus. Die gemeinsame Strategie und Umsetzung des Projektes macht Fortschritte. Erst langsam kommen jedoch bei den Detaildiskussionen Schwierigkeiten ans Licht, die den Erfolg des Projektes nachhaltig stören können. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Diskussionen über über vertragliche Rahmenbedingungen bringen den Projektfortschritt zum Stillstand. Eine konstruktiove Vorgehensweise die im Rahmen, auch einer externen Mediation, wird das Projekt aktiv auf Kurs bringen und auftretende unterschiedliche Sichtweisen klären helfen